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Fahrradfahren – Praxis-Tipps für Alltagsradler

Damit man den Spaß am täglichen Fahrradfahren behält: Tipps und Tricks für Vielradler

Alle Menschen wissen, dass Fahrradfahren gesund für das Herzkreislaufsystem ist. Aber dennoch müssen Viele täglich den inneren Schweinehund überwinden, weil sie dann doch keine Lust haben mit dem Fahrrad zu fahren. Dabei sollte man einfach einige Praxistipps beachten, denn dann kann das Fahrradfahren noch angenehmer sein.

Das passende Fahrrad ist für ein angenehmes Fahrvergnügen unerlässlich

Der Markt mit Fahrrädern ist in den letzten Jahren noch unübersichtlicher geworden, denn es gibt eine Vielzahl an Modellen und Ausführungen. Dabei ist es wichtig, dass man sich selbst erst einmal deutlich macht, was man mit seinem Fahrrad in der Freizeit unternehmen möchte und ob man für seine Ansprüche dann wirklich den geeigneten Fahrradtyp ausgewählt hat.

Am meisten wird das sogenannte Trekkingbike gefahren. Es ist vielseitig einsetzbar, vor allem im Bereich des täglichen Radfahrens. Man sollte auf haltbare Bestandteile achten und für ein Rücken schonendes Fahrradfahren ist eine Vollfederung des Rades sehr vorteilhaft. In diesem Bereich ist eine Investition schon lohnend, auch wenn der Preis dadurch in die Höhe steigt. Trekkingbikes können mit seitlichen Fahrradrucksäcke-Taschen-Körbe ausgestattet werden, so dass sie sich auch gut für die Shopping-Tour in der Stadt eignen.

Wenn man schnell und sportlich fahren möchte, dann lohnte es sich ein Rennrad anzuschaffen. Allerdings muss man dabei bedenken, dass man gut ausgebildete Rückenmuskeln haben muss, da man in einer gebeugten Haltung sitzt. Auch für Einkäufe und Kindersitze sind Rennräder nicht wirklich geeignet.

Wer es gern gemütlich angehen lässt beim Radeln und auf einem bequemen Hollandrad seine alltäglichen Runden dreht, der ist in Sachen Sitzkomfort sicherlich sehr gut beraten. Breite Sättel, solide Rahmen mit einem tieferen oder einem normalen Einstieg sind insgesamt sehr alltagstauglich . Diese Räder gibt es von ganz unterschiedlichen Marken und eignen sich für kürzere Einkaufsstrecken als auch für längere Fahrten in die Natur. Des Weiteren sind sie auch gut beim Transport von schwereren Lasten einsetzbar. Die Lenker lassen sich bei Hollandrädern in der Höhe verstellen und erfordern einen geraden Sitz, so dass sie sehr rückenschonend sind.

Sie sind sowohl etwas für jüngere Menschen als auch für Senioren, denn die Farbe und das Design sind frisch und fröhlich gestaltet sowie solide und zurückhaltend.

Eine gute Sitzposition ist beim Fahrradfahren für ein angenehmes Fahrgefühl sehr wichtig

Je nach Fahrradtyp entscheidet man sich bei Kauf auch für eine spezielle Sitzposition. Bei den Trekkingbikes oder auch Rennrädern sitzt man sehr nach vorne gebeugt. Dies ist der ursprünglichen Haltung der Wirbelsäule nachempfunden. Man muss dabei allerdings auf die passende Einstellung des Lenkers achten. Er muss einen guten Abstand zum Sattel haben, damit man auch diese geeignete Position einnehmen kann. Nur so kann es eine Entlastung der Arm- und Rumpfmuskulatur geben. Des Weiteren muss es möglich sein, die Arme in einer leicht angewinkelten Position am Lenker aufzusetzen, damit auch Stöße beim Fahrradfahren abgefangen werden können und diese nicht noch auf die Rückenmuskulatur nachwirken.

Bei Cityräder oder auch Hollandrädern nimmt man eine sehr gerade Sitzhaltung ein. Der Lenker des Rades sollte eher niedriger eingestellt sein, damit man die Hände nah am Körper halten kann. Man würde ansonsten dazu neigen, dass man einen runden Rücken macht. Das führt dann unter anderem zu Verspannungen in den Schultern. Der Sattel muss beim Fahren außerdem gut abgefedert sein, damit der Rücken keine weiteren Belastungen abfedern muss.

Beim Fahrradfahren benötigt man den richtigen Tritt

Wer weitere Strecken zurücklegen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, dass man dabei richtig in die Pedalen tritt, damit man längere Strecken schafft und nicht direkt unter Ermüdungserscheinungen leidet.

Man sollte unbedingt darauf achten, dass man mit einer gleichmäßigen Trittbewegung, die im auf- und ab Rhythmus erfolgt, für eine wiederkehrende Bewegung der Pedalen sorgt. Man sollte möglichst kraftvolle Tritte in die Pedale setzen und auf die Regelmäßigkeit achten, denn so hat man die beste Übertragung der Kraft auf die Reifen.

Dabei sollten die Pedalen nicht nur nach unten gedrückt werden, sondern sie sollten vielmehr auch nach oben gezogen werden, so dass man auch hier über eine gute Umwandlung der Kraft verfügen kann.

Die Tritte sollten mit einer Häufigkeit von ca. 80 bis 100 Umdrehungen der Pedalen erfolgen. Wenn man in einer so hohen Trittfrequenz fährt, dann werden die Muskeln und auch die Sehnen weniger belastet. Je kraftintensiver man fährt, desto leichter kann man Anhöhen und auch Berge erklimmen.

Die Auswahl eines passenden Rahmens für das Fahrrad ist wichtig

Bei der Auswahl eines passendes Fahrradrahmens ist eine gute Beratung sehr entscheidend. Man sollte dabei großen Wert auf das Verhältnis zwischen Rahmen und auch der Körpergröße gelegt werden. Man sollte die Fahrräder, die in den näheren Interessensbereich fallen unbedingt ausprobieren und vor dem Kauf darauf achten, dass man eine leicht gebeugte Sitzposition einnehmen kann. Diese Haltung ist am beste sowohl für den Rückenbereich als auch für die optimale Nutzung der Kraft auf die Pedalen. Nur wenn dabei eine passgenaue Rahmenkonstruktion vorhanden ist, kann man dann auch wirklich seine ganze Energie auf die Fortbewegung des Rades lenken.

Beim Rahmen ist allerdings nicht nur auf die Höhe zu achten, sondern vor allem auch auf die Länge des Rahmens. Hiermit ist der Abstand zwischen dem Sattel und der Position des Lenkers gemeint. Falls der Rahmen für den jeweiligen Fahrer zu kurz ist, neigt man dazu den Rücken stark nach oben zu wölben. Ist der Rahmen zu lang, dann wird man beim Fahren zum Durchstrecken der Arme gezwungen. Beide Haltungen sind nicht wirklich angenehm. Der Rahmen sollt einfach so eingestellt sein, dass die Wirbelsäule eine natürliche Position einnehmen kann.

Um wirklich längere Strecken ohne schmerzende Knie oder Waden Fahrradfahren zu können, sollte man den Sattel nicht zu niedrig und auch nicht zu hoch einstellen. Das bedeutet, dass man darauf achten muss, dass man bei einem durchgestreckten Bein das nach unten zeigende Pedal mit der Ferse erreichen kann. Diese genaue Einstellung des Sattels sollte man unbedingt vor längeren Strecken korrigieren, damit das Radfahren nicht zu Knieproblem führen wird. Bei einer guten Position des Sattels sollte man bei seinem Fahrrad den Boden nur mit den Fußspitzen berühren können.

Die kleinen Teile am Fahrrad haben zum Fahrradfahren eine wichtige Bedeutung

Bei einer sehr liegenden Sitzhaltung sollte das Rad auch über einen sehr geraden und starren Lenker verfügen. Die Hollandräder, die eine sehr gerade Sitzposition verlangen, sollte einen sehr gebogenen Lenker vorfinden, damit man auch die Hände an der Lenkstange entsprechend positionieren kann. Man sollte beim Fahren unbedingt darauf achten, dass es nicht zum Abknicken der Handgelenke führt, wenn man seinen Lenker einstellt. Dies kann nämlich dazu führen, dass man bei Fahren unter starken Schmerzen leiden muss.

Der Lenker sollte eine Breite aufweisen, die mit der Breite der Schultern übereinstimmt.

Der Sattel sollte nach den entsprechenden Bedürfnissen angepasst werden, die man mit dem jeweiligen Fahrradtyp erfüllen möchte. Beim sportlichen Rennrad wird man immer einen schmalen Sattel vorfinden, der nach vorne spitz zu läuft. Dabei ist er außerdem auch noch länger als bei einem Fahrrad, bei dem man eine aufrechte Sitzhaltung einnimmt. Beim Hollandrad hat man hingegen einen breiten Sattel, der ein gutes Polster aufweist und zusätzlich auch noch angenehm gefedert ist. Bei den Trekkingrädern, auf denen man in einer geneigteren Sitzposition fährt, kann man auf eine Mischung aus sportlichem und bequemen Sattel am beste fahren. Eine Federung ist dabei nicht notwendig und würde auch nicht zum sportlichen Charakter des Rades passen.

Außerdem sollte man bei Gelsätteln darauf achten, dass die Gelpolster nicht zu weich sind, denn nur dann können sie sich den Gesäßknochen optimal anpassen und für ein angenehmes Fahrgefühl sorgen.

Passende Radsport-Bekleidung ist wichtig, wenn man auf längeren Touren keine unangenehmen Überraschungen erleben möchte. Bei kürzeren Strecken in der Stadt, die keine besonderen Anstrengungen erfordern ist alltägliche Kleidung völlig ausreichend. Auch bei den sonntäglichen Spazierfahrten, bei denen man ein gemächlicheres Tempo anschlägt, muss man nicht unbedingt auf besondere Funktionskleidung achten. Man sollte allerdings immer eine Jacke mitnehmen, die man je nach Anstrengung ausziehen oder anziehen kann. Eine gute Regenjacke oder auch ein Regencape, dass bei längeren Strecken effektiv vor der Witterung schützt ist allerdings sehr ratsam und kann auch leicht mitgeführt werden. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass man helle Radsport-Bekleidung trägt, damit man im Straßenverkehr auch gut gesehen wird. Hosen und auch Shirts sollten gut sitzen, damit sie nicht scheuern und wer weite Strecken fahren möchte, der sollte über eine Hose mit entsprechenden Sitzpolstern nachdenken, damit man keine Schmerzen am Gesäß erleiden muss.

Weitere Accessoires, die das Fahrradfahren leichter machen

Wenn man längere Strecken unterwegs ist, ist man manchmal sehr froh, wenn man jegliche Ausstattung mitführt, damit die Fahrt auch so angenehm wie möglich wird. Man sollte gerade in den Sommermonaten an ausreichend Flüssigkeit und einen entsprechenden Sonnenschutz wie Sonnencreme und auch einen Sonnenhut und eine Brille denken. Außerdem ist es wichtig, dass man auch an gesunde Zwischenmahlzeiten denkt wie Obst und Müsliriegel, damit man wieder genügend Power für die Weiterfahrt sammeln kann. Des Weiteren ist es auch empfehlenswert, dass man ein Navigationsgerät für Radfahrer einpackt und natürlich darf das Fahrradreperaturkit auch in der Ausstattung nicht fehlen. Um sich vor Insekten oder auch tränenden Augen zu schützen sollte man sich eine Fahrradschutzbrille anschaffen. Auch ein Schutz für lange Hosenbeine, damit diese nicht in die Fahrradkette gelangen ist sehr ratsam und sollte bei Bedarf mitgeführt werden.

Schirmmützen können auch dafür sorgen, dass man nicht von heranfahrenden Autos geblendet wird. Außerdem stellen sie einen guten Sonnen- und Regenschutz dar. Sie nehmen auch Schweiß auf.

Man sollte sich außerdem mit entsprechenden Taschen eindecken, damit man die ganzen Utensilien mitnehmen kann. Hier gibt es sehr stylische Modelle, die das Fahrrad noch erheblich aufwerten können.


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